Bittere Medizin

Wenn man krank ist, und sei es nur, dass man sich eine einfache Erkältung gefangen hat, geht man zum Arzt und bekommt dort in den meisten Fällen Medikamente verschrieben. Egal gegen welchen Virus oder zur Linderung welcher Krankheitssymptome, gibt es das passende Produkt in der Apotheke. Und davon oft nicht nur eins, sondern eine Vielzahl von Angeboten, die jedoch alle den gleichen Wirkstoff beinhalten. Da jede Pharmafirma etwas verdienen möchte, gibt es gerade für die häufigen Krankheiten nicht selten bis zu zehn unterschiedliche Markennamen für ein und denselben Wirkstoff. Sie unterscheiden sich oft nur in der Verpackung und der Darreichungsform und natürlich im Preis.

Selbst entscheiden

Privatversicherte haben zunächst die freie Wahl, welches Medikament sie einnehmen möchten. Oft entscheidet hier der Arzt zusammen mit dem Patienten über das gewählte Produkt. Egal für welches sie sich entscheiden, die private Krankenversicherung übernimmt die Kosten in voller Höhe. Nur einige wenige Versicherungen und in einigen Tarifen, wie dem Basistarif, gibt es eine Höchstgrenze für die Apothekenrechnung. Wer wissen möchte ob seine Private so einen Grenze vorsieht, kann auf pkvvergleich.com den direkten Vergleich anstellen. Die Barmenia Versicherung bietet zum Thema Medikamente außerdem eine eigenen Medi Hotline an, wo man sich über die Verordnungen zu Kosten und Kostenübernahme informieren kann.

Freie Wahl zum Selbstkostentarif

Seit Beginn diesen Jahres müssen sich gesetzlich Versicherte ebenfalls nicht mehr an die Vorgaben der Krankenkasse halten, wenn es darum geht, welches Präparat sie einnehmen möchten. So können sie weiterhin ihr gewohntes Präparat einnehmen, selbst wenn die Versicherung ein anderes vorschlägt oder sogar vorschreibt. Das ist besonders für ältere Patienten interessant. Oft sind sie schon so an das Aussehen der Packung, die Größe und die Darreichungsform gewöhnt, das eine Veränderung bei einem der Faktoren sie stark verunsichern könnte. Fehldosierungen sind dann häufig die Folge. Wer dieses Risiko nicht eingehen möchte, kauft für die Angehörigen die gewohnte Packung. Allerdings bedeutet freie Wahl nicht auch gleichzeitig volle Übernahme der Kosten. Wenn das Präparat teurer ist, muss der Patient damit rechnen, dass er die Mehrkosten selbst tragen muss. So oder so muss er zunächst in Vorleistung gehen und die Übernahme im Einzelfall beantragen. Dazu kommt, dass man dann eventuell auch noch die Verwaltungskosten für die Extra-Abrechnung übernehmen muss. Es kann sich also durchaus lohnen, sich ein wenig umzustellen und an ein anderes Präparat zu gewöhnen. Da die Wirkstoffe in den sogenannten Generkika identisch sind, besteht keine Gefahr für die Gesundheit und die Gefahr für den Geldbeutel ist auch gebannt.


Deine Meinung..