Sparpaket nun auch für die PKV?

Nun stellt sich die Frage, ob das Arzneimittel- Sparpaket nun auch auf die Private Krankenversicherung (PKV) ausgeweitet wird. Nachdem der PKV-Verband eine solche Forderung ausgesprochen hat, melden sich nun Politiker aus der Union zu Wort. Sie wollen das Sparpaket auf die PKV ausweiten.

Auch die private Krankenversicherung trifft der Anstieg bei Medikamenten. Aus diesem Grund ist der Wunsch der Branche berechtigt, wenn diese in das gesetzlich fixierte Sparpaket eingebunden werden wollen. Die Union beschäftigt sich nun mit diesem Thema. Laut der Meinung von den Gesundheitsexperten der Union müsse auch die Beitragsentwicklung in der PKV beachtet werden. Hierin ist auch die Forderung begründet, dass das Arzneimittel-Sparpaket auf die Branche ausgeweitet werden müsse.

Bislang ist das Sparpaket nur für die gesetzliche Krankenversicherung vorgesehen und trifft damit zunächst erstmal zum Beispiel nur die Angestellten wie die Kauffrau oder den Handwerker. Nun soll es für neue Medikamente einen Preisstopp geben. Jedoch bestehe die Gefahr, dass die Einsparungen in der GKV zu lasten der privaten Versicherungsunternehmen gehen würden. Diesem müsste ein Riegel vorgeschoben werden. Dieses Problem ist der PKV durchaus bewusst. Den Privatversicherern attestierte eine kürzlich erstellte Studie einen Kostenanstieg der überdurchschnittlich sei. Dieser würde zudem über den Raten der gesetzlichen Krankenversicherung liegen. Unter anderem ist ein deutlicher Kostenanstieg bei Arzneimitteln dafür verantwortlich.


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