Wie sollte ein Student sich versichern?
Es gibt im Lager der FDP Politiker, welche sich einsetzen für die sogenannte Kopfpauschale. Das würde bedeuten, dass alle Versicherten, vollends unabhängig vom Einkommen, den selben Versicherungsbeitrag zu entrichten hätten. Aber es ist noch nicht so weit; noch kann man sich zwischen unterschiedlichen Tarifen verschiedener, privater oder gesetzlicher Krankenversicherungen entscheiden. Gerade wenn man beginnt, eine Uni zu besuchen, stellt sich die Frage nach der Krankenversicherung, da dies eine Entscheidung sein kann, deren Folgen einen über Jahre begleiten. Denn als Student bleibt man entweder in der studentischen Versicherung der gesetzlichen Krankenkasse, für die man sich bei Aufnahme des Studiums entschieden hat, oder man geht von Anfang an in eine private Krankenversicherung; die bieten bis zum dreißigsten Lebensjahr ebenfalls Sondertarife für Studenten an.
Private Versicherung oder gesetzliche Krankenkasse?
Private Krankenversicherungen werden von ihren Kunden positiver bewertet als gesetzliche Krankenkassen, und tatsächlich gibt es Ärzte, die keine gewöhnlichen Kassenpatienten annehmen. Aber dafür sind auch die Auslagen relativ hoch, denn man muss häufig Geld vorstrecken und dann die Rückerstattung bei der Versicherung beantragen. Es ist manchmal gar nicht so einfach, zu überblicken, welche Versicherung für einen am billigsten und am besten ist. Natürlich bietet eine private Versicherung potentiell den größten Luxus un die beste Behandlung, das kann aber auch kosten. Dafür muss man aber auch damit rechnen, viel Geld auf einen Schlag auszugeben, was sich nicht jeder immer leisten kann, weshalb die Private ja auch im Ruf der Versicherung der Besserverdiener steht. Was sich für einen lohnt, das unterscheidet sich individuell zum Teil erheblich, weswegen empfohlen sei, selbst die Angebote zu durchstöbern. Am besten mit Hilfe von jemandem, der sich damit auskennt. Oder mit einem Versicherungsvergleich im Internet.